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A

ABC

Activity Based Costing

ABC-Analyse:

Methode zur Klassierung von Warenbeständen, Produkten, Aufträgen u. a., in der Materialwirtschaft dient die ABC-Analyse der Klassifizierung von Lagerartikeln, um z. B. den wertmäßigen Verbrauch pro Jahr pro Artikel zu bestimmen und damit eine Rangfolge festzulegen.

Abholtransport

Die Waren werden von einer Lieferstelle in einer Abholfahrt abgeholt und zu einer Empfangsstelle gebracht.

Abladeschlüssel

Vorgehensweise zur Bestimmung des Entladeortes

Abladestelle

Anlieferungsort beim Kunden

Abroll-Container-Transport-System (ACTS)

Das Abroll-Container-Transport-System ermöglicht die Verladung eines Containers ohne Kräne und Terminals vom LKW direkt auf die Schiene und wieder retour. Dazu werden Bahn-Güterwaggons mit speziellen Drehrahmen (Ladebehälter auf Rollen) eingesetzt.

Absatzlogistik

Umfasst die Gestaltung, Steuerung und Kontrolle aller Prozesse der Distributionspolitik, die notwendig sind, um Güter von Industrie- oder Handelsunternehmen zu deren Kunden zu überführen.

Absender

Ist der direkte Auftraggeber des Frachtführers.

ABVT 1988

Allgemeine Bedingungen für die Versicherung von Gütertransporten.

Activity Based Costing (ABC)

Dient der prozessorientierten Erfassung und Verfolgung von Kosten für Produkte, Kunden, Lieferkanäle oder Logistik.

ACTS

Abrollcontainer-Transportsystem

ADSp

Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen

Advanced Planning Systems (APS)

Systeme zur Planung und Entscheidungsunterstützung der gesamten Supply-Chain.

Air Waybill (AWB)

Luftfrachtbrief; Er enthält Informationen über den Abschluss und Inhalt eines Frachtvertrages im Luftverkehr und übernimmt die Funktionen der Empfangsbestätigung durch den Carrier, des Warenbegleit- und Sperrpapier sowie der Auslieferungsquittung für den Empfänger. Form und Inhalt des AWB sind durch das Warschauer Abkommen, das Haager Protokoll sowie durch die IATA-Beförderungsbestimmungen geregelt.

All Risk

Transportversicherung gegen alle Gefahren

Anbruch

Menge eines Artikels, die von der Standardverpackungsmenge abweicht. Im Lagerverwaltungssystem gelten als Anbrüche alle Quants, die von der im Materialstamm definierten Standardpalette abweichen.

Anbruchsfaktor

Faktor, der das Verhältnis von ermittelter Mindeststellfläche (keine Berücksichtigung der Artikelanzahl und -struktur) zu tatsächlich benötigter Lagerfläche berücksichtigt.
Blocklagertechnik: "angebrochene Häuser" (= ADV-definierte Lagerplatzzuweisung) können nicht kurzfristig anderweitig belegt werden.

Anbruchslager

Lagertyp, der speziell für die Verwaltung von Teilmengen angelegt ist.

Andler'sche Losgrößenformel

Klassisches Losgrößenverfahren zur Bestimmung der optimalen Bestellmenge bei minimalen Gesamtkosten.

Andockstelle

Punkt, an dem ein LKW zur Be- oder Entladung an einem Gebäude rangiert.

Anpassrampe

Verladerampe mit horizontal und vertikal beweglicher Brücke, um an die Ladungsöffnung eines Transportmittels anzuschließen

Anschlussbahn

Auch Anschlussgleis oder Gleisanschluss genannt, direkter Anschluss vom Schienennetz zum Unternehmen, Möglichkeit der direkten Verladung von der Produktions- oder Lagerhalle auf die Bahn.

Anschlussgleis

Auch Anschlussbahn oder Gleisanschluss genannt, direkter Anschluss vom Schienennetz zum Unternehmen, Möglichkeit der direkten Verladung von der Produktions- oder Lagerhalle auf die Bahn

Arbeitsgangbreite

Mindestabstand zwischen den Regalen bzw. gestapelten Gütern der den uneingeschränkten Einsatz von Flurförderzeugen erlaubt. Sie ist daher von den Abmessungen des eingesetzten Flurförderzeuges abhängig.

Artikelrein

Art der Lagerung, bei der ein Lagerplatz nur mit einem Material belegt wird.

Artikelweise kommissionieren

Zusammenfassung der gefragten Artikel und Menge zu einem Rüstlauf unter anschließendem Aufteilen auf die einzelne Bestellung (zweistufiges Kommissionieren).

Assembling

Wertschöpfungsstufe innerhalb der Logistikkette, die aus Montage, Zusammenbau oder Komponentenfertigung besteht.
z. B.: Reifen auf Felgen aufziehen

ATD

Tatsächliches Abfahrtsdatum (Actual Time of Departure)

ATP

Siehe Available to promise

Auftragsabwicklung

Datenmäßige Bearbeitung und Kontrolle der Aufträge vom Zeitpunkt der Auftragsaufgabe beim Kunden bis zur Ankunft der Sendungsdokumente und Rechnungen beim Kunden ("Paperwork").

Auftragskommissionierung

Auftragsorientiertes Abarbeiten von Bestellpositionen (einstufiges Kommissionieren)

Ausfuhr

Export von Waren

Ausfuhranmeldung

Anmeldung von Waren, die ins Ausland verkauft werden sollen, beim Hauptzollamt des Zollbezirks, in dem ein Unternehmen seinen Hauptsitz hat.

Auslieferungslager

Auflöspunkte für Güter, die aus der Produktion gesammelt und an die Kunden ausgeliefert werden (absatzorientiert).

Äußere Verpackung

Fasst die Liefereinheit mit Hilfe von Verpackungsmaterial zusammen

Available to promise (ATP)

Eine Ware ist "available to promise", wenn dem Käufer ein verbindlicher Liefertermin zugesagt werden kann.

AWB

Airway Bill, Luftfrachtbrief

AZ

Auftragszentrum mit Auftragsbearbeitung und Bestellabwicklung


B

Bad-Charge-Recall

Automatisierte Rückholung schadhafter Chargen vom Kunden, automatische Speicherung sämtlicher Lager- und Lieferdaten für bestimmten Zeitraum.

BAF

Bunker adjustment factor (Bunkerausgleichsfaktor in der Seeschifffahrt)

Bahnfrachtbrief

Im Bahnverkehr ausgestelltes Frachtdokument

Batch

Siehe Chargen

Batch-Kommissionierung

Methode, bei der eingehende Bestelldaten gesammelt und aufbereitet werden, damit anschließend artikelweise kommissioniert werden kann

Begegnungsverkehr

2 Transportmittel fahren zeitlich abgestimmt aufeinander zu und tauschen am Treffpunkt ihre Transportobjekte aus.

Begleiteter (kombinierter) Verkehr

Siehe Rollende Landstraße

Begleitpapier

Dokument zur Identifizierung der Lieferung

Behälterregal

Regal zur Lagerung standardisierter Behälter, für die das Regal ausgelegt wurde

Beilader

Spediteur, der für eine bestimmte Relation keine eigene Sammelladung zusammenstellt, sondern das von ihm gesammelte Gut in den Sammelgutverkehr eines anderen Spediteurs einbringt.

Beipack

Zu einer Liefereinheit mit einer Sachnummer wird ein weiterer Artikel (Musterteil, Teile in Plastiktüte) beigepackt.

Belabeln

Anbringen von Logistik- und/oder Produktinformationen in Etikettenform.

Beladeliste

Anweisung an den Belader der Transporteinheit, um eine Optimierung des Laderaums zu erreichen bzw. um die Entladung bei mehreren Entladestellen zu erleichtern.

Belegloses Kommissionieren

Auf papierlosen Daten/Übertragungstechniken beruhendes Rüsten nachgefragter Artikel

Beschaffungslogistik

Logistik-Dienstleistungen im Bereich des Bestellwesens, wie Bestelldisposition, Bearbeitung/Abwicklung von Bestellungen, Wareneingangsdisposition, Wareneingangsabwicklung, Qualitätskontrolle

Beschaffungsstrategie

Strategie die im Bereich der Beschaffung in einem Unternehmen verfolgt wird.

Bestand

Vorrat an Erzeugnissen in einem Lager oder in der Produktion

Bestandsdifferenzen

Bestandsdifferenzen, liegen vor wenn sich die erwarteten Bestandsmengen von den real am Lagerort befindlichen Bestandsmengen unterscheiden.

Bestandsreichweite

Kenngröße für die relative Höhe von Beständen, gibt die Anzahl Tage an, die ein Material noch ausreicht, um den vorhandenen Bedarf zu decken, wenn ausschließlich der aktuelle Werksbestand betrachtet wird.

Bestellbestand

Lagerbestand, bei welchem der Anstoß für die Auslösung des Nachschubes gegeben wird.

Bezugsschein

Autorisiertes Dokument für die Warenentnahme aus dem Lager

Bill Of Material (BOM)

Stückliste

Blindeinlagerung

Einlagerung von Warenanlieferungen ohne ldentifikation

Blister

Automatische Dehnfolienverpackungsanlage

Blocklager

Die Lagereinheiten stehen nicht im Direktzugriff, sondern hintereinander und aufeinander.

Bonded Warehouse

Freilager, Depot für unverzollte Ware

Bordero

Verzeichnis der Sendungen in Sammelladungen, das Informationen zur Behandlung der Sendung bis zur Auslieferung enthält.

Bulk Shipment

Transport von Massengut

Bunkerzuschlag

In der Schifffahrt ist das Bunkern die Betankung von Schiffen.

BVL

Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) ist die größte Logistikvereinigung mit Mitgliedern aus den Führungsebenen von Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft.


C

Cargo

Fracht

Carnet ATA

Internationales Begleitdokument für den Transit von Demonstrations- und Ausstellungswaren, Musterkollektionen, usw.

Carnet TIR

Internationaler Zollpassierschein

Carrier

Frachtführer

CCG

Centrale für Coorganisation GmbH, Köln

Mitglied von EAN International Vorschlag für Palettenbeladungshöhe (Engpass im Transport): 15 cm + 45 cm bzw. ein Vielfaches davon (vgl. ECR-Europa: 15 cm + 105 cm bzw. ein Vielfaches davon).

CEMT

Ministerrat der Europäischen Verkehrsministerkonferenz (La Conférence Europeenne des Ministres des Transports)

CFR

Cost and Freight, Kosten und Fracht (Incoterm)

Chaotische Lagerhaltung

Die Artikel oder Lagereinheiten haben keine feste Lagerplatzzuteilung.

Charge

Teilmenge eines Materials, die getrennt von den anderen Teilmengen desselben Materials im Bestand geführt wird und zusätzlich zur Materialidentifikation durch eine eigene Chargennummer eindeutig identifiziert wird.
Beispiele: unterschiedliche Fertigungslose, Lieferlose oder Qualitätsstufen eines Materials.

Chartern

Mieten oder pachten von Transportmitteln

Chep Palette

Mehrwegpalette aus Kunststoff bzw. Holz

CIF

Cost, Insurance, Freight, Kosten, Versicherung Fracht (Incoterm)

CIP

Carriage and Insurance paid to, Frachtfrei versichert (Incoterm)

City-Logistik

Konzept, innerstädtische Unternehmen nicht mehr unkoordiniert mit vielen Transportmitteln zu beliefern, sondern koordiniert von einer Güterverteilzentrale am Stadtrand; Konzept zur stadtgerechten Bewältigung der wirtschaftsinduzierten Verkehre.

CMR

Convention Marchandise Routiere, Vereinbarungen im internationalen Straßengüterverkehr, regelt Verantwortlichkeiten und Haftung

code sharing

Kooperation von Fluggesellschaften, Anschlussverbindungen werden unter einer gemeinsamen Flugnummer ("code") ausgewiesen, wobei die Beförderung aber de facto in Maschinen des Partners erfolgt.

Colli

Siehe Kolli

Combi Cargo

Siehe Unbegleiteter Kombinierter Verkehr

Container

(Groß-)Behälter für den Gütertransport, stabil genug für eine wiederholte Benützung, stapelbar und mit Elementen für den Umschlag zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ausgestattet. Sie wurden 1967 erstmals als Transportmittel in Österreich verwendet.

Containerlagerplatz

Spezielle Lagerfläche für Container

Continous Replenishment Program (CRP)

Ziel: möglichst reibungsloser und kostengünstiger Weg eines Produkts bis ins Regal des Einzelhandels.
Handelsunternehmen übermittelt wöchentlich Bedarfsprognosen an den Hersteller für drei Wochenperioden. Je näher der Lieferzeitpunkt rückt, desto genauer werden die Prognosen, sodass der Hersteller die Produktionsmengen optimieren kann.

Controlling der Logistik

Mittels Kennzahlen, Logistikabläufe planen, steuern und kontrollieren

CPT

Carriage Paid To, Frachtfrei (Incoterm)

Cross-Docking

Methode um den Aufwand für Umschlagvorgänge zu minimieren. Die Waren werden bereits beim Versand empfängerbezogen vorkommissioniert. Am Umschlagplatz kann die Ware dann ohne weitere Ein-/Auslagerungen direkt weiterversandt werden.

CSC

Abkürzung für Container Safety Convention, Standards von Sicherheits- und Belastungsansprüchen die ein Container erfüllen muss.

CTP

Capable-to-Promise, Lieferterminzusage

Cross-Docking

Distributionssystem mit dem Ziel, Güter ohne Pufferung in den Regionalzentren zu verteilen. Anlieferung von lieferantenreinen, bereits vorkommissionierten Sendungen an den Umschlagspunkt (bspw. analog Streckenbelieferung auf Marktebene). Lieferant kann dadurch mehrere Marktlieferungen zu einer Lieferung ans Logistik Center konzentrieren. Logistik Center schlägt lieferantenreine Lieferungen auf marktreine Transporteinheiten um.


D

DAF

Delivered At Frontier, Geliefert Grenze (Incoterm)

Data Warehouse

Zusammenfassung großer Datenmengen (Vertriebsdaten/POS-Daten), die eine anspruchsvolle Analyse über Datenbanksysteme ("Data Mining") zulassen.

DDP

Delivered Duty Paid, Geliefert verzollt, der Verkäufer trägt alle Kosten und Gefahren bis Bestimmungsort (Incoterm)

DDU

Delivered Duty Unpaid (...named place of destination), Franko unverzollt (...Name des Bestimmungsortes)
"Delivered Duty Unpaid" bedeutet, dass die Verpflichtungen des Verkäufers erfüllt sind, wenn die Waren - nicht importverzollt und nicht entladen - dem Käufer am benannten Bestimmungsort angeliefert werden. (Incoterm

DEQ

Delivered Ex Quay, Geliefert ab Kai im Bestimmungshafen, verzollt. (Incoterm)

DES

Delivered Ex Ship, Geliefert ab Schiff im Bestimmungshafen, ohne Einfuhrzoll (Incoterm)

DGR

Dangerous Goods Regulation (DGR), regelt die Gefahrguttransporte in der Luftfahrt

Direktbelieferung

Transport vom Absatzlager zum Kunden ohne Zwischenlagerung

Direktverkehr

Bezeichnung für Verkehre zwischen einem Liefer- und Empfangspunkt ohne Wechsel des Transportmittels

Disposition

Organisationseinheit verantwortlich für den termin- und mengengerechten Warenbezug

Distributionscenter

Ort, an dem Ware gelagert und umgeschlagen sowie kunden- bzw. auftragsspezifisch zusammengestellt wird

Distributions-Logistik

Logistik-Dienstleistungen im Zusammenhang mit Versandvorbereitung; Kommissionierung, Verpackung, Adressierung/Auszeichnung, Belabelung, Konfektionierung und Verladung

Distributionszentrum

Siehe Distributionscenter

Doppelspiel

Dabei wird z.B. eine Ladeeinheit eingelagert und auf der Rückfahrt eine andere ausgelagert um Leerfahrten möglichst zu vermeiden.

Drehverriegelung

Standardeinrichtung auf Umschlagseinrichtungen, der in den Eckbeschlag einer Intermodalen Transporteinheit (ITE) eingeführt und verriegelt wird. Auf Eisenbahn-Tragwagen, Schiffen und anderen Fahrzeugen wird sie auch zur Befestigung der ITE verwendet.

Durchlaufregal

Siehe Durchlaufregallager

Durchlaufregallager

Durchlaufkanäle für Paletten, Behälter o. ä., die nebeneinander und/oder übereinander angeordnet sind. Die Paletten oder Behälter bewegen sich auf geneigten Rollenbahnen aufgrund der Schwerkraft zu den Entnahmestellen. Die Beschickung erfolgt von der anderen Seite der Rollenbahn, wodurch das Prinzip First in First out gewährleistet ist.

Durchschnittlicher Lagerbestand

Der durchschnittliche Lagerbestand errechnet sich aus dem Quotienten (Jahresanfangsbestand + Jahresbestand)/2.

Dynamic Picking

Kommissionierer hat auf Sammelplatz den direkten Zugriff (jeweils wenige Meter links und rechts) zu jenen 20 % der Artikel, die 80 % des Umsatzes ausmachen. Der Rest wird automatisch per Förderband bereitgestellt ("Ware zum Mann").


E

Eckbeschlag

Befestigungspunkte, die sich üblicherweise an den oberen und unteren Ecken eines Containers befinden, und in die Drehverriegelungen oder andere Vorrichtungen eingreifen, um den Container zu heben, zu stapeln oder zu befestigen.

ECMT

European Conference Of Ministers Of Ttransport

ECR: Efficient Consumer Response

Interdisziplinäre Marketing-, Logistik- und Informationsmanagement-Aufgabe mit dem Ziel, durch Kooperation die Wünsche des Konsumenten besser, schneller und kostengünstiger erfüllen zu können.

Edifact

"Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport": durchgehender sendungsbezogener Datenfluss zwischen Logistik Center, Kunden und Zoll, alle Partner benötigen entsprechende Konvertierungssoftware (einmalige Investition).

Efficient Replenishment (ER)

Effiziente Nachlieferung der Produkte

Eingangsschein

Warenbegleitschein, welcher die Lieferung spezifiziert

Einschubregale

Einschubregale sind vom Typ der Schwerkraftregale.

Einwegpaletten

Paletten die nur für einen Transport verwendet werden und danach vom Empfänger entsorgt werden müssen.

Einwegverpackung

Verpackung, die zum einmaligen Gebrauch bei Transporten eingesetzt wird.

Eiserner Bestand

Siehe Sicherheitsbestand

ELA

European Logistics Association, Dachverband der nationalen Logistikverbände

Entladestelle

Bezeichnung des Ortes der Warenannahme

Entsorgungslogistik

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen zur Vorbereitung und Durchführung der Entsorgung

ERP

Enterprise Resource Planning Bei ERP handelt es sich um eine komplette und umfassende Methode zur Integration der gesamten Logistikkette.

Ersatzteillogistik

Abwicklung der Beschaffung, Lagerung und Distribution von Ersatzteilen in einem eigenständigen System

Eurologistik

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen zur Bewältigung des Warenverkehrs in Europa

Europalette

Siehe Europoolpalette

Europoolpalette

Durch die europäische Transportunternehmen genormte Ladungsträger (800 x 1200 mm)

Export

Der Transfer von Waren und Dienstleistungen über die Staatsgrenzen ins Ausland

Exporteur

Export betreibende Person

Exportverpackung

Spezielle Sicherung der ins Ausland spedierten Ware

Exportversand

Transfer von Waren oder Dienstleistungen ins Ausland

EXW

Ex Works (...named place) - ab Werk (...Name des Ortes)
"Ex Works" bedeutet, dass der Verkäufer nur dafür zuständig ist, die Waren dem Käufer auf seinem Grundstück oder einem anderen benannten Platz zur Verfügung zu stellen. Er ist weder verantwortlich für die Exportverzollung noch für das Beladen. (Incoterm)


F

Fachbodenregal

Die Lagerung erfolgt auf geschlossenen Fachböden über mehrere Ebenen pro Feld.

Fachbodenregallager

Wichtigste Lagerart der Lagerung auf Lagergestellen, bei der in erster Linie Kleinteile auf durchgehenden Regalböden gelagert werden.

FAS

Free Alongside Ship, Frei Längsseite Schiff (Incoterm)

Fastmover

Schnelldreher

FBL

FIATA-MULTIMODAL TRANSPORT BILL OF LADING (FBL) (FIATA-B/L für den kombinierten Verkehr, Spediteur-Durchkonnossement= Seefrachtbrief mit dem Charakter eines Wertpapiers)

FCA

Free carrier, Frei Frachtführer (Incoterm)

FCL

Full Container Load

FCR

Forwarders Certificate of Receipt, Banktauglicher Frachtbrief

Fehlmenge

Bedarf, der die verfügbare Menge überschreitet

Feinverteilung

Warenverteilung von einem Umschlagspunkt oder Regionallager zum Endverbraucher

FIATA

Internationale Vereinigung der Spediteurorganisationen

FIFO

First in First out

FIFO-Prinzip

First-in-First-Out-Prinzip


Lagerentnahmeprinzip, bei dem bei mehreren gleichartigen Artikel jeweils derjenige entnommen wird, der bereits am längsten auf Lager liegt.

Flachpalette

Siehe Europoolpalette

Flachwagen

Offene Waggons mit unterschiedlichen Sondereinrichtungen für den Transport großer Landmaschinen, Nutzfahrzeuge, Forstprodukte und großvolumiger Einzelstücke

Flat Rack

"Offene Plattform" Spezialcontainer, der oben und evtl. an den Seiten nicht geschlossen ist.

Flexibilität

Maß für die Reaktionsfähigkeit /Menge, Zeit, Varianten

Flottenmanagement

Beschaffung, Dimensionierung, laufende Sicherstellung der Betriebsbereitschaft, Einsatzplanung, Tourenplanung und Controlling einer Fahrzeugflotte

Flurförderkette

Die Flurförderkette ist eine spezielle Form der Stetigförderer. Stetigförderer dienen dem kontinuierlichen Transport von Material bzw. Produkten. Bei der Flurförderkette ist anstatt des Transportbandes eine Transportkette vorgesehen.

Flurfördermittel

Transportmittel

FOB

Free On Board, Frei an Bord (Incoterm)

Footprint

Grundmaß der Palette

Forwarder

Spediteur

Fourth Party Logistics

Neutraler Mittler zwischen Auftraggeber und verschiedenen Dienstleistern, die entlang der kompletten Logistikkette tätig sind. Ziel ist die Bündelung von Dienstleistungsangeboten zu einem optimalen Gesamtpaket.

fourth party logistics provider

4PL - Logistik-Dienstleister der sich als neutraler Mittler zwischen Auftraggeber und verschiedenen Dienstleistern, entlang einer kompletten Logistikkette, definiert.

Fracht

Jedes lebende oder tote Gut, das ein Transportunternehmer kraft Vereinbarung mit dem Versender zur Beförderung übernimmt.

Frachtbrief

Vom Absender ausgestellte Warenbegleitpapiere

Frachtfrei

Lieferung wird durchgeführt ohne Weiterberechnung der Frachtkosten an den Empfänger.

Frachtführer

Führt den Transport von Gütern zu Land, zu Wasser und zu Luft aus.

Frachtkarte

Verzeichnis der Sendungen in Sammelladungen, das Informationen zur Behandlung der Sendung bis zur Auslieferung enthält.

Frachtvereinbarung

Siehe Incoterms

Frachtvertrag

Gegenstand des Frachtvertrages sind die Übernahme, der Transport und die Auslieferung der zu befördernden Gütern an den Empfänger gegen Zahlung des Beförderungspreises.

franco

Eine franco Lieferung wird auch als freie Lieferung bezeichnet. Dabei trägt der Versender die Kosten für den Versand.

Frankatur

Die Bestandteile des Beförderungsvertrages, die zwischen Auftraggeber und Beförderer festlegen, wer die Kosten für die Beförderung einer Sendung trägt.

Free Alongside Ship

Lieferung von Ware längsseits eines Schiffes im Verschiffungshafen durch den Verkäufer. Dieser übernimmt die Ausfuhrabfertigung und trägt bis zur Lieferung Risiko und Kosten.

Frei Haus

Käufer einer Ware übernimmt die Kosten, nicht aber das Risiko des Transports.

Freipassabfertigung

Zwischenabfertigung für Waren, die vorübergehend zu einem im Zollgesetz vorgesehenen Zweck ein- oder ausgeführt werden.

Freiplatzsystem

Der einzulagernden Ware ist kein fester Lagerplatz zugeordnet.

FTS

Automatisiertes Materialflusssystem mit fahrerlosen Flurförderzeugen als operative Elemente

Fuhrpark

Gesamtheit der betriebseigenen Fahrzeuge

Full liner terms

Im Falle der Vereinbarung von full liner terms ist der Charterer verpflichtet, die zur Verschiffung vorgesehene Ladung bereitzuhalten und das Laden bzw. Entladen des Schiffes unverzüglich zu bewirken. Der Charterer trägt das Risiko von Verzögerungen.

Full-Container-Load (FCL)

Im Gegensatz zum Less-than-Container load (LCL) wird der Container komplett von einem Versender beladen und an seinem Zielort vom Empfänger entladen.

Fördertechnik

Technik für die Güterfortbewegung innerhalb des Betriebs

Fuzzy-Logik

Überbegriff über verschiedene Informationstechnologien, die einerseits die Komplexität existierender Produktionssysteme so weit reduziert, dass sie durch den Menschen beherrschbar wird und andererseits das menschliche Erfahrungswissen so repräsentiert, dass es auf EDV-Anlagen verarbeitbar ist ("fuzzy"= unscharf).


G

Gabelstapler

Fahrzeug, das insbesondere zum Bewegen und Heben von Paletten eingesetzt wird.

Ganzzüge

Züge, die einheitliche Produkte transportieren.

Gate-Lösungen

Das sind bei Terminals Zulaufsteuerungen - bereits ab der Terminaleinfahrt.

Gebinde

Art der Ladeeinheitssicherung, Packstücke werden z. B. auf einer Palette mit Bänderungen versehen.

Gefahrenübergang

Übergang des Transportrisikos vom Verkäufer auf den Käufer bei der Aufteilung der Transportkosten zwischen Käufer und Verkäufer

Gefahrgut (RID/ADR)

Gefahrgüter sind Güter, die eine Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt darstellen können. Gefahrgüter sind im Gefahrgütertarif bzw. im ADR (Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung von Gefahrgütern auf der Straße) genannt. Bei der Beförderung von Gefahrgütern sind die in den beiden zuerst genannten Rechtsvorschriften enthaltenen Bedingungen zu beachten.

General cargo

Stückgut

GGVS

Gefahrgutverordnung für die Beförderung von Gütern auf der Straße

Gitterbox

siehe Gitterboxpalette

Gitterboxpalette

Holzpalette mit aufgesetzten bzw. aufgeschraubten Stahlrahmenkonstruktion

Gleisanschluss

Auch Anschlussbahn oder Anschlussgleis genannt, Direkter Anschluss vom Schienennetz zum Unternehmen, Möglichkeit der direkten Verladung von der Produktions- oder Lagerhalle auf die Bahn

Grenzüberschreitender Verkehr

Warenverkehr über Landesgrenzen hinweg unter Beachtung der Zollbestimmungen

GU-Tarif

Tarif für den Überlandverkehr

Gurtmaß

Maßeinheit, mit der maximal zulässige Paketgrößen von Transportunternehmen angegeben werden. Gurtmaß = 1x längste Seite + 2x Breite + 2x Höhe

Güterbeförderung

Transport von Produkten

Güterverkehrszentrum

Das Güterverkehrszentrum verbindet die verschiedenen Arten des Transportes (Straße, Schiene, Wasser, Luft).

Güterverteilzentrum

Ein von einem oder mehreren Wirtschaftsunternehmen betriebenes großflächiges Lagersystem, das vor allem die Einlagerung von Gütern verschiedener Versender sowie eine tourenoptimierte Auslieferung an verschiedene Empfänger als Ziel hat.

Güterwagen

Wagen zur Beförderung von Gütern. Neben dem Container gibt es noch folgende "klassische" Behältnisse:
Offener Behälter: An den Seitenwänden geschlossener und nach oben hin offener Behälter. Ladeplattform: Flachwagen
Planenpritsche: Behälter, der oben und auf den beiden Längsseiten mit einer Plane bedeckt ist (wird z. B. für Holztransporte verwendet).
Rungenpritsche: Ladeplattform (Flachwagen) mit Stehern (als Befestigungsmöglichkeiten für Ladegut).
Sammelbehälter: Behältnis für unterschiedliche Güter.
Schiebewandgüterwaggons: Behälter mit Schiebewand - gut geeignet für hochwertige Güter.
Silobehälter: ähnlich runde Form wie Tankbehälter; wird vor allem für landwirtschaftliche Güter verwendet.
Tankbehälter: Behälter zur Beförderung von Flüssiggut.


H

Handgabelhubwagen

Horizontaltransportmittel, in der Regel für Paletten, von Hand gezogen oder geführt

Hilfspackmittel

Mehrwegzusatzverpackung mit spezifischer Bezeichnung

Hochregal

Regal eines Hochregallagers

Hochregallager

Lagerfläche mit Regaleinrichtungen, Die einzelnen Regale sind durch Gänge voneinander abgetrennt. Die für Hochregallager typische Einordnung der Materialien ist die chaotische Lagerung, wobei jedes neu ankommende Quant auf einem vom System ausgewählten freien Platz abgelegt wird. Dies führt gegenüber der Festplatzlagerung zu einer besseren Raumausnutzung.

HUB and SPOKE System

Umschlagsplätze an Hauptverkehrswegen zur Warenübergabe an regionale Verteiler, Hub – Nabe, Spoke - Speiche

Hubwagen

Flurförderfahrzeug mit oder ohne elektrischen Antrieb

Huckepackverkehr

Kombinierter Ladungsverkehr


I

IBC

Abkürzung für Intermediate Bulk Container, Ein IBC ist ein mehrfach verwendbarer Sammel- oder Transportbehälter für als Gefahrgut zu behandelnde Chemikalien.

IMO

International Maritime Organisation, Internationale Seeschifffahrtsorganisation

Import

Transfer von Waren oder Dienstleistungen aus dem Ausland

Importeur

Person, die Import betreibt

Inbound

Versorgung von Fertigungs- und Montagestandorten

Incoterms

International Commercial Terms, Internationale Regeln für die Auslegung der handelsüblichen Vertragsformeln

Informationsfluss (in der Logistik)

Planung, Steuerung und Überwachung aller Informationen, die zur Befriedigung von Kundenbedürfnissen über alle Stufen des Unternehmens notwendig sind.

Informationslogistik

Informationslogistik befasst sich mit Informationsflüssen innerhalb einer Organisation.

Inlandversand

Nur für das Inland bestimmte Warenlieferung

Innerbetriebliche Logistik

Logistiktätigkeiten innerhalb eines Logistik Unternehmens

intermodal

Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger

Intermodale Transporteinheit (ITE)

Container, Wechselaufbauten, Sattelanhänger, die für den Intermodalen Verkehr geeignet sind

Intermodaler Verkehr

Transport von Gütern in ein und derselben Intermodalen Transporteinheit oder demselben Straßenfahrzeug mit zwei oder mehreren Verkehrsträgern, wobei immer die ganze Ladeeinheit, nie jedoch das transportierte Gut umgeschlagen wird.

International Air Transport Association (IATA)

Internationaler Verband der Luftverkehrsgesellschaften; dient der Festsetzung von Beförderungstarifen und der gegenseitigen Abstimmung von Flugplänen im zwischenstaatlichen Verkehr.

Intrastat

Seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union besteht für Firmen, die einen innergemeinschaftlichen Handel betreiben, die Verpflichtung zur Abgabe einer statistischen Meldung an das Österreichische Statistische Zentralamt (ÖSTAT).

Inventur

Aufnahme einer bestimmten Menge von Lagerplätzen in einem Lagertyp an verschiedenen, beliebig ausgewählten Tagen im Geschäftsjahr. Vorteile: Der zeitliche Aufwand konzentriert sich nicht auf einen bestimmten Stichtag, sondern verteilt sich auf das ganze Jahr (bessere Arbeitsteilung im Lager). Inventuraktionen können in Zeiten mit Leerläufen gestartet werden. Permanent durchgeführte Inventuraktionen geben ständig Auskunft über die Übereinstimmung zwischen dem Lager- und dem Buchbestand.

Iso-Master-Modul

Ladungsträger mit den genormten Grundausmaßen 400 x 600 mm

ISPS

Abkürzung für International Ship and Port Facility Security Code, Gesetzliche Anforderungen der International Maritime Organisation

Istbestand

Aktueller Lagerbestand einer Ware


J

JIT

Just-in-time, Wirtschaftliches Konzept der Geschäftstätigkeit mit dem Ziel Anlieferung, Fertigung erst bei Bedarf, erfordert hohe Termintreue

Jumbo

Zusatzbezeichnung für großvolumige Ladeeinheiten

Just-In-Time

Wirtschaftliches Konzept der Geschäftstätigkeit mit dem Ziel Anlieferung, Fertigung erst bei Bedarf. Erfordert hohe Termintreue


K

K-Punkt

In der Regel im Warenausgangsbereich eines Lagers, in dem die Daten kontrolliert werden (Kontroll-Punkt)

Kabotage

Transporte inkl. Be- und Entladung innerhalb eines Landes

Kanban

Ein in Japan entwickeltes Instrument zur Steuerung des Materialflusses mit dem Ziel einer Gesamtkostenminimierung durch Verwirklichung des Prinzips einer "Produktion auf Abruf" (just in time).


Wichtigste Systemelemente: Schaffung selbststeuernder Regelkreise zwischen erzeugenden und verbrauchenden Bereichen; Verwirklichung des Holprinzips für die jeweils nachfolgende Verbrauchsstufe; kurzfristige Steuerung des Materialflusses mit Hilfe eines einfachen Informationsträgers (Kanban-Karte), der alle Informationen über einen Auftrag enthält.
"Kanban" (japanisch) = "Karte, Schild"

Karussellregal

Bezeichnet ein sich um die horizontale Achse drehendes automatisiertes Lager- und Kommissioniersystem

KEP

Logistik für Kurier-, Express-, Paketbereich

KEP Dienste

Kurier-, Express- und Paketdienste, Hauptsächlich Transport von Sendungen mit geringem Gewicht (bis circa 31 kg) und Volumen

KEP-Sendungen

Kurier-, Express- und Paketsendungen

KLT

Kleinladungsträger

KLV

Abk. für Kombinierter Ladungsverkehr

Kolli

Frachtstück, kleinste (Verpackungs-)Einheit einer Warenlieferung

Kombinierter Ladungsverkehr (KLV)

Die Abwicklung des Güterverkehrs erfolgt unter kombinierter Nutzung der verschiedenen Verkehrsträger.

Kombinierter Verkehr

Siehe Intermodaler Verkehr

Kombiverkehr

Kombination unterschiedlicher Verkehrsträger

Kommissionieren

Zusammentragen der gemäss einer Kundenbestellung

Kommissionierlager

Lager aus dem kommissioniert wird

Kommissionierplatz

Lagerplatz, aus dem ein Material für den Versand entnommen wird

Kommissionierstufen

1. Stufe: artikelbezogen (Bsp.: 100 Fernseher) Kunde entlastet damit seine Kommissionierzone
2. Stufe: empfängerbezogen (Bsp.: 1 Kunde ? 1 Fernseher)
Das Logistik-Center kann sowohl die 1. und 2. Stufe als auch nur die 2. Stufe übernehmen. Vorteile des Versenders bei Fremdkommissionierung: Einsparung von Kommissionierpersonal.
Außerdem entstehen keine Bereitstellungsflächenengpässe im Expeditbereich, da flächenaufwendiges Puffern der Einzelsendungen zwischen Fertigstellung der Kommissionierung und Zeitpunkt des Versandes entfällt.

Kommissionierung

Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen (Artikeln) aus einer bereitgestellten Gesamtmenge (Sortiment) aufgrund von Bedarfsinformationen (Aufträgen). Bilden von Sendungseinheiten.
Zusammenfassen von Lieferaufträgen (Ordnungsleistung).
Bewegungsprozess zur Konzentration oder Auflösung des Güterflusses (d. h. Güter verlassen den Lagerbereich nicht in dem Zustand, in dem sie eingelagert wurden). Teilung von Komplettladungen in Einzelsendungen bzw. die Behandlung von Lagergütern aufgrund von Einzelbestellungen oder Aufrufen.

Kompaktlager

Oberbegriff für Lagersysteme, welche eine hohe Ausnutzung des verfügbaren Lagervolumens ermöglichen

Konfektionierung

Um- und Verpacken, Umfüllen, Etikettieren, Preisauszeichnen, Bemustern, Reparaturservice

Konnossement

Nachweis/Beleg über den zwischen dem Verlader und Verfrachter abgeschlossenen Seefrachtvertrag

Konsignation

Geschäftsform, bei welcher der Lieferant auf seine Kosten beim Besteller einen Materialbestand bereithält. Der Lieferant bleibt Eigentümer bis zu deren Entnahme aus dem Konsignationslager. Die Entnahmen werden dem Lieferanten in regelmäßigen Zeitabständen mitgeteilt und dementsprechend abgerechnet.

Konsignationslager

Lager, in dem im Rahmen eines Logistik-Konzepts Tätigkeiten, die über das bloße Verwahren von Gütern hinausgehen, durchgeführt werden.

Konsolidieren (Lieferungen)

Kurzfristiges Zwischenlagern und Zusammenführen von Einzelaufträgen zum Sammeltransport an Empfänger

Konventioneller Ladungsverkehr

Herkömmlicher Wagenladungsverkehr

Kragarmregal

Regalständer mit zweiseitig auskragenden Armen für Rohre, Profile und Platten

Kragarmregallager

Spezielle Lagerart mit Lagergestellen, in dem Langgut z. B. Rohre, Stangenmaterial auf Querholmen gelagert werden.

Kreisförderer

Der Kreisförderer ist ein kostengünstiges Deckentransportsystem, dass überall dort eingesetzt wird wo kontinuierlicher oder auch taktender Materialfluss in größerer Menge erfolgen muss.

KVO

Kraftverkehrsordnung für den Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen


L

Ladeeinheit

Eine vom Versender gebildete Handhabungseinheit (Karton, Kiste, GLT, KLT, Mischpalette usw.), die während des Transports nicht aufgelöst wird

Ladegutsicherung

Zweckmäßige Fixierung auf dem Ladungsträger um Beeinträchtigungen der Produkte auszuschließen und vor qualitätsmindernden Umwelteinflüssen zu schützen

Ladehilfsmittel (LHM)

Dienen der Aufnahme ungleichförmiger Artikel, der Bildung gleichartiger Ladeeinheiten und zur Mengenbündelung.

Ladeliste

Verzeichnis der Ladung

Lademeter

Der Lademeter bezieht sich auf einen Meter Ladefläche über die Innenbreite des LKWs.

Laderampe

Plattform zur ebenerdigen Be- und Entladung von Transportmitteln

Ladeschein

Verzeichnis der Ladung

Ladestation

Versandstelle, Versandplatz

Ladungsträger

Hilfsmittel zur Lagerung und zum Transport von Waren

Lager

Ort der Vorratshaltung mit entsprechenden Einrichtungen zur Aufnahme, Kommissionierung und Spedition von Material

Lagerart

Möglichkeiten der Lagerung

Lagerbereich

Sinnvolle Gruppierung gleicher oder gleichwertiger Lagerplätze, die der selben Funktion zugeteilt werden. Typische Lagerbereiche sind ein Hochregalgang, eine Wareneingangszone, ein Kommissionierlager, ein Blocklager.

Lagerbestände

Puffer zwischen Input- und Output-Flüssen von Gütern, sobald sich die zeitliche und qualitative Struktur der Input- von den Output-Flüssen unterscheidet.
Nur durch deren vollständige Synchronisierung könnten Lagerbestände überflüssig gemacht werden.
Aus logistischer Sicht: Lagerbestände sind (teilweise unerwünschte) Unterbrechungen von Güterflüssen.

Lagerdrehzahl

Gibt als Messzahl an, wie häufig während eines Betrachtungszeitraumes die durchschnittlich auf Lager befindlichen Bestandsmengen oder Bestandswerte eines Artikels (einer Artikelgruppe oder des gesamten Lagerbestandes) entnommen wurden. Lagerdrehzahl: WE-Pal pro Jahr/durchschnittl. Palettenstellplatzbedarf.
Achtung: zeitraumbezogene Maßzahl für Vergangenheitsereignisse, als Steuerungsgröße oder Frühwarnindikator kaum bis gar nicht geeignet.

Lagerdurchsatz

Kapazität eines Lagers in Bezug auf Ein- und Auslagerungen

Lagerfüllgrad

Verhältnis von tatsächlicher Auslastung des Lagerbereichs zu maximaler Lagerkapazität (an bestimmtem Zeitpunkt oder über bestimmte Zeitspanne)

Lagerhilfsmittel

siehe Ladehilfsmittel

Lagerkennzahl

Kennzahlen in der Logistik sollen Aufschluss über physische, administrative und dispositive Leistungsmengen, die Erreichung von Servicegraden, sowie die Logistikkosten geben.

Lagerkennziffer

Siehe Lagerkennzahl

Lagerkosten

Kosten, die im Zusammenhang mit der Warenlagerung entstehen

Lagerkostensatz

Der Lagerkostensatz bewertet die als Puffer gegen Saisoneinflüsse genutzten Lager. Lagerkostensatz = Lagerkosten gesamt x 100 / durchschnittlicher Lagerbestand

Lager-Logistik

Dienstleistungen im Bereich des Lagerwesens, wie Lagerbewirtschaftung (Lagerung im multifunktionalen Logistik-Center sowie Errichten und/oder Betreiben eines Lagers am Firmenstandort), Qualitätsmanagement, Retouren-Logistik, Verpackungslösungen, Kommissionierung, Konfektionierung, Assemblingtätigkeiten und des Bestandsmanagements.

Lagerplatz

Definiert durch seine dynamischen Attribute Höhe, Breite, Tragkraft sowie verschiedene lagerweltabhängige Eigenschaften.

Lagermanagement

Kennzeichnet alle Aktivitäten, welche die operative Führungsebene innerhalb eines Lagergebäudes initiiert oder selbst durchführt.

Lagern

Zeitlich limitiertes Abstellen eines Gutes

Lageroptimierung

Überprüfung und ggf. Neuausrichtung des Kosten- und Leistungsspektrums eines Warenverteilbetriebes

Lagerorganisation

Die Lagerorganisation unterteilt sich in die Lageraufbauorganisation sowie die Lagerablauforganisation.

Lagerplatzzuordnung

Entweder feste/systematische oder freie/chaotische.
Lagerverwaltungsrechner nimmt die Einlagerung am nächsten verfügbaren Platz vor und sorgt damit für die optimale Auslastung des Lagers; höhere Investitionen und längere Wege fallen wegen starker Kostendegression kaum ins Gewicht.
ABC-Struktur und FIFO kann auch bei chaotischer Lagerhaltung gewährleistet werden.

Lagerreichweite

Bestand im Verhältnis zum Absatz pro Periode ergibt die Lagerreichweite

Lagerstelle

Ort an dem die Güter beim Empfänger nach dem Wareneingang gelagert werden.

Lagertechnik

Physische und steuerungstechnische Mittel, mit welchen Lagerung und Kommissionierung ermöglicht werden

Lagertypen

Produktionslager, Verteilungslager, Umschlagslager, Zulieferungslager, Auslieferungslager Reexpeditionslager, Vertriebslager, Kommissionierlager

Lagerumschlag

Verhältnis von Jahresverbrauch oder -umsatz zu Lagerbestand

Lagerumschlagshäufigkeit

Mit Hilfe dieser Kennziffer wird ermittelt, wie oft der komplette eingelagerte Artikelbestand in einem definierten Zeitraum komplett ausgelagert d. h. verbraucht oder verkauft und durch Neueinlagerungen ersetzt wurde.

Lagerverwaltung

Ordnungsprinzip auf der administrativen Ebene zur Verwaltung und Überwachung

Lagerverwaltungsrechner

Hardware-Plattform für ein Lagerverwaltungssystem

Lagerverwaltungssystem

Software zur Steuerung aller Prozesse in einem Lager wie z. B. alle Ein- und Auslagerungen

Lagerwelt

Geographisch nahe zusammenliegender Lagerkomplex, der eine in sich geschlossene Einheit bildet. Jede Lagerwelt hat ihre eigenen Datenbanken und Zugriffspfade, sodass die Daten unterschiedlicher Lagerwelten auf verschiedenen Disks und sogar auf verschiedenen Rechnern liegen können, was insbesondere im Hinblick auf die Errichtung von anderen Logistik Centern an weiteren Standorten äußerst wichtig ist.

Lagerzinsen

(durchschnittlicher Lagerbestand * Einstandspreis *

Lagerzinssatz)/100

Lagerzinssatz

(Jahreszinssatz * durchschnittliche Lagerdauer)/360 Tage

LAN

Local Areal Network: räumlich begrenztes Datenkommunikationssystem im Besitz einer einzigen Organisation, welches den uneingeschränkten Informationsfluss zwischen den angeschlossenen Teilnehmern ermöglicht. Einsatzgebiet: Bürokommunikation, innerbetriebliche Datenerfassung, Automatisierung.

Langsamdreher

Gibt an, wie sich ein bestimmter Artikel oder eine bestimmte Artikelgruppe in Bezug auf den Lagerumschlag (Verhältnis von Lagerdurchsatz zu Lagerstand) verhält (stark branchen- und saisonabhängig). Von einem Langsamdreher kann grundsätzlich dann gesprochen werden, wenn die Lagerdrehzahl oder der Lagerumschlagsfaktor unter 3 p.a. liegt, d.h. wenn ein bestimmter Artikel im Schnitt nur 3x p.a. das Lager durchläuft und somit durchschnittlich 4 Monate (wertschöpfungsfrei) auf Lager liegt.

LASH

LASH-Barges (LASH=Lighter Aboard Ship)sind Container, sie werden für Schwergüter, Projektladung und Forst- und Stahlprodukte verwendet

Lastenheft

Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers

Lastverteilungsplan

Plan, nachdem ein Fahrzeug, Flugzeug oder Schiff beladen werden muss, sodass Stabilität und alle Vorgaben (Gesamtlast, Achslast, Schwerpunkt,...) gegeben sind.

LCL

Less than Container Load

Lean Production

Strategie der schlanken Produktion

Leergut

Wiederverwendbare Packmittel

Less-than-Containerload (LCL)

Teilladungen, z. B. Kleinsendungen von unterschiedlichen Versendern werden entlang der gesamten Transportkette in Transportcontainer geladen bzw. daraus an unterschiedlichen Zielorten für unterschiedliche Empfänger entladen

LHM

Abkürzung für Ladehilfsmittel

Lieferantenauswahl

Auswahl von geeigneten Lieferanten für ein bestimmtes Produkt bzw. eine bestimmte Ware unter Berücksichtigung von Auswahlkriterien

Lieferantenerklärung

Eine Erklärung, mit welcher der Lieferant Angaben über die Eigenschaft der gelieferten Waren macht.

Lieferavis

Zusage des Liefertermins für eine bestimmte Menge bestellter Ware von einem Lieferanten

Lieferbereitschaftsgrad

Gibt an, in welchem Maß die jeweils nachgefragte Menge ausgeliefert werden konnte

Liefereinheit

Physische Einheit die für einen Transport gebildet wird und während des Transportprozesses nicht aufgelöst wird.

Lieferflexibilität

Maß für den Grad der Erfüllung spezieller Kundenwünsche

Lieferfrist

Zeitspanne zwischen Bestellungseingang und Ablieferung der Ware beim Kunden

Lieferpapiere

Geben Auskunft über die Lieferung bzw. Abholung der Ware

Lieferqualität

Maß für den Grad der Einhaltung der mit den Kunden abgestimmten Beschaffenheit der Ware

Lieferschein

Bestätigt Lieferung einer Ware

Lieferservice

Eine von vier Komponenten zur Messung der definierten Leistungsvorgaben für das Logistikmanagement, setzt sich zusammen aus: Lieferzeit, Lieferzuverlässigkeit, Lieferqualität, Lieferflexibilität

Lieferservicegrad

Maß für den Grad des Lieferservices

Lieferverzug

Schuldner liefert die Ware nicht zum vereinbarten Termin

Lieferzeit

Beschreibt die Zeitspanne vom Eingang eines Auftrags beim Lieferanten bis zum Eingang der Ware beim Empfänger

Lieferzuverlässigkeit

Maß für den Grad der Einhaltung der zwischen Lieferant und Kunde abgestimmten Termine

LIFO

Last in, first out, Gegensatz von FIFO

Line to Line

Verbrauchssynchrones Anlieferkonzept

LMIS

Logistisches Management-Informationssystem

logistic provider

Logistikdienstleister

Logistik-Center

Stückgut-Standorte: Hier werden alle Transport-Logistik-Dienstleistungen wie Umschlag von Stückgütern und diverse Serviceleistungen wie Verwiegung, Verzollung etc. durchgeführt.

Logistik

Planung, Ausführung und Kontrolle von Material-, Informations-, Werte-, Personen- und Energieflüssen.

Logistikkette

Aneinandergereihte physische und/oder informatorische Logistiktätigkeiten

Logistikkosten

Kosten, die durch logistische Tätigkeiten entstehen

Logistikkostenarten

Frachten, Zölle, Versicherung, Miete, kalk. Zinsen und Abschreibungen (Datenlieferant für Kostenstellen- und -trägerrechnung)

Logistikkostenstellen

Fuhrpark, Lager, Verpackung, Palettierung, etc.

Logistikmanagement

Planung, Organisation, Führung der logistischen Abläufe in einem Unternehmen

Logistiksystem

Teile eines Unternehmens, die abgegrenzte logistische Funktionen übernehmen

Logistikzentrum

Örtlichkeit, an welcher eine Vielzahl logistischer Funktionen und Tätigkeiten abgewickelt werden

Los

Verarbeitungseinheit, Transporteinheit, Beschaffungseinheit, Verpackungseinheit, Liefereinheit

Losgröße

Anzahl von Produkten oder Teilen, die im Rahmen eines Auftrages disponiert werden

Luftfrachtbrief

Vertragsdokument für Luftfrachtbeförderungen


M

Mann zur Ware (MzW)

Kommissionierstrategie bei welcher der Mann zur Ware geht

Material-Handling

Art und Weise wie Güter bewegt werden

Materialbewirtschaftung

Disposition von Material mittels bestimmter Regeln

Materialfluss

Physische Bewältigung der Warenbewegungen

Maut

Maut ist ein aus dem gotischen mota (Zoll) abgeleiteter Name für Zoll (Abgabe). Der Begriff beschreibt das Bezahlen einer Gebühr für die Nutzung von z.B. Straßen, Brücken, Autobahnen und Tunneln.

Mehrzweckbehälter

Ein Container, der NICHT für den Gütertransport verwendet wird (z. B. Baustellen-, Wohn- oder Sanitärcontainer).

MHD-Verwaltung

Lagerverwaltung nach Gesichtspunkten der Mindesthaltbarkeitsdauer

Meldebestand

Steuergröße für die Auslösung eines Nachschubauftrages

Messende Ware

Voluminöse Ware, bei der nicht das effektive Gewicht, sondern die Abmessungen als Taxierung gilt

MHD

Mindesthaltbarkeitsdatum

Milk Run

Der Milk Run ist eine Sonderform des Direkttransportes auf einer festgelegten Route .

Mindestbestand

Sicherheitsbestand, Bestellpunkt, Meldebestand

Mindestliefermenge

Kleinste wirtschaftliche Liefermenge

Mobiler

Eine neuartige hydraulische Hub- und Verschubeinrichtung mit der Container und Wechselaufbauten horizontal zwischen LKW und Eisenbahnwagon umgeschlagen werden. Somit ist ein Umschlag praktisch an jedem Ladegleis möglich und kann von einer einzigen Person, ohne fremde Hilfe durchgeführt werden.

modal split

Aufteilung des Gesamtgüterverkehrs auf verschiedene Verkehrsträger

Multimodaler Transport

Transportkette, bei der eine Ladeeinheit ohne Umschlag des Transportgutes zwischen verschiedenen Verkehrsträgern (engl.: modes) wechselt.

Multiple Sourcing

Mehrlieferantenprinzip: Beschaffungsstrategie, bei der ein Unternehmen die gleichen Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffe von mehr als einem Lieferanten bezieht.


N

Nabe-Speiche-System

Ein zentraler Umschlagspunkt in einer Region (Nabe) bedient eine definierte Anzahl von Bedarfspunkten, Verkehre zwischen den Bedarfspunkten entfallen. Dadurch reduziert sich die Zahl der möglichen Verkehrsverbindungen und Größendegressionseffekte können genutzt werden.

Nachlauf

Umschlag, evtl. Lagerung und Zustellung samt Verzollungsleistungen ab dem Bestimmungsbahnhof des Schienentransportes per LKW

Nachlieferung

Zusätzliche Lieferung von Gütern zur Abdeckung der Nachfrage

Negativ-Kommissionierung

Verfahren, bei dem die Artikelpalette zur Auftragspalette umfunktioniert wird

Nesten

Verschachtelte und in sich verbundene Lagenbildung bei Palettierung oder in sich gestapelte Transportbehälter (Volumenreduktion)

Niederflurwagen

Eisenbahnwaggon mit durchgehend tief liegender Ladefläche, die aneinander gekuppelt eine Rollende Landstraße bilden

Null-Durchgang

Die Bestandesmenge eines Artikels ist geringer als der anstehende Entnahmebedarf.

Null-Fehler-Kommissionierung

Zielsetzung moderner Kommissioniersysteme, um Kundenreklamationen und den damit verbundenen Aufwand zu vermeiden

Nullkontrolle

Kontrolle bzw. Inventurverfahren zur Erhöhung der Bestandssicherheit, Wird ein Lagerplatz durch eine Bewegung leer, soll überprüft werden und bei der Quittierung des Transports mitgeteilt werden, ob der Platz tatsächlich leer ist.

NVE

Nummer der Verpackungseinheit

NVOCC

Non Vessel Operating Common Carrier (Spediteur der im eigenen Namen bei der Reederei bucht und Haus-Konnossemente ausstellt)


O

Offener Bestand

Noch nicht am Lager verfügbare Teile

On-Site-Logistics

Werkslogistik, Abwicklung der innerbetrieblichen Waren- und Materialbewegungen

Optimaler Lagerbestand

Lagerbestandsmenge, die unter Berücksichtigung des Bedarfs, Lagerkosten und Handlingkosten, die geringsten Gesamtkosten ergibt

Order-Picking

Auftragskommissionieren

Organisation der Logistik

Regelung von Aufbau- und Ablauforganisation in der Logistik

Outbound

Outbound Logistik bildet die Kette von der Herstellung bis in den Handel oder bis zum Endkunden ab.

Outsourcing

Ausgliederung/Fremdvergabe von Aufgaben, die nicht zu den Kernsegmenten der Unternehmenstätigkeit zählen.
Herauslösung einer oder mehrerer Funktionen (z. B. EDV, Instandhaltung, Verpackung, Transport, Lagerhaltung) aus einem bisher integrierten Wirtschaftsgebilde (Firma) an eine andere rechtliche Einheit (Firma mit unterschiedlichen Eigentümern).
Logistikbereich: variabler Einsatz der Logistikressourcen, d. h. Loslösung von starren Ressourcen (betrifft sowohl Eigenfuhrpark und Eigenlager als auch fixe, langfristige Vertragsbindungen an Dritte) hin zum Zukauf voll variabler Dienstleistungen von autorisierten und leistungsfähigen Logistikdienstleistern. Ziel: Ausschöpfen von Rationalisierungspotential durch Konzentration auf das Kernsegment der Unternehmenstätigkeit.


P

P&F

Power & Free-Förderer, System deckengeführter Fördertechnik, Hängebahn

Packerei

Zusammenstellen des kommissionierten Auftrags zu versandfertiger Einheit

Packmittel

Material zum Umhüllen und Zusammenhalten des Packgutes für Versand-, Lager- und Verkaufszwecke

Packstück

Eine Versandeinheit kann in mehrere Packstücke unterteilt sein.

Palette

Stapelbare Lademittel (Mehrweg oder Einweg!) zur Zusammenfassung von Gütern zu einer Ladeeinheit. Sie kann beispielsweise mit Gabelstaplern unterfahren und bewegt werden. Es werden Paletten ohne und mit Seitenaufbauten (Flachpaletten oder Boxpaletten) eingesetzt.

Paletten-Ueberstand

Beladene Palette, deren Ladung über das Grundmaß der Palette hinausragt

Palettenregal

Regal, das gemäß Abmaße und Tragkraft speziell für die Aufnahme von Paletten geeignet ist.

Palettierer

Zur automatischen Beladung von einheitlichen Packstücken auf Paletten nach vorgegebenem Packmuster oder Packschema

Palettierroboter

Automat, der Güter vollautomatisch auf eine Palette stapelt

Paternoster

Fachjargon für Vertikal-Umlauflager

PE

Paletteneinheit

Personenschutzanlage (PSA)

Im Schmalgang-Lagern gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsanlagen, die den Betrieb der Lagergeräte unterbrechen, wenn Personen in deren Gefahrenbereich geraten.

Pick

Entnahmeeinheit.

Pick & Pay-System

Kommissionierung von Aufträgen, bei denen die einzelnen Positionen direkt in einen Versandkarton/Versandbehälter kommissioniert werden

Pick by Voice

Belegloses Kommissioniersystem unter Verwendung von Sprachsteuerung

Pick-Car

Ganggebundenes Fahrzeug mit dem der mitfahrende Kommissionierer mehrere Kommissionier- Ebenen erreicht

Pick-to-Belt

Kommissionierprinzip, bei dem aus dem Fach entnommene Artikeleinheiten direkt auf ein Abförderband gelegt werden

Pick-to-Box

Kommissionierprinzip, bei dem Artikeleinheiten auf Tablaren abgelegt und in Gestellen (Boxen) eingeschoben sind, um für eine automatische Kommissionierung über Tablartechnik zur Verfügung zu stehen.

Pick-to-Light

Kommissionierprinzip, bei dem mit Hilfe einer Anzeige das Fach gekennzeichnet ist, aus dem der Artikel entnommen werden soll.

Pickanzeige

Elektronische Anzeige für die beleglose Kommissionierung

Picking-List

Entnahmeliste oder Pickliste

Pickliste

Nach bestimmten Sortierkriterien zusammengestellte Entnahmepositionen, Die Pickliste kann mit dem Lieferschein identisch sein.

Piet

Paketidentifizierungsetikett

Platzinventur

Bei einer großen Anzahl von Lagereinheiten eines Artikels, z.B. Verteilung auf verschiedene Lagerorte, kann vielfach keine Artikel- sondern nur eine Platzinventur durchgeführt werden.

POD

Provement of delivery, Auslieferbestätigung

Pool-Palette

Siehe Europool-Palette

POP

Paperless-Order-Picking-System (s. belegloses kommissionieren)

Postponement

Gezielte zeitliche Verzögerung von Aktivitäten in Beschaffung, Produktion und Distribution mit dem Ziel des verlangsamten Kostenaufwuchses und einer geringeren Kapitalbindung. Durch Verschiebung von Montageterminen kann Flexibilität gewonnen werden; je später zusammengebaut wird, desto "näher" ist das Produkt dem Markt, desto bessere Informationen können eingearbeitet werden.

Pritsche

Wechselbrücke für LkW

Produktionslager

Aufnahme von Erzeugnissen eines produzierenden Betriebes bis zur Erreichung der Komplettladegröße, Absendung als Wagenladung, Container oder Wechselaufbau, Kapazitätsvorhaltung für Aufnahme von einzusetzenden Gütern oder auch Fertigerzeugnissen, Produktionsbedingte Lagerprozesse dominieren über Bewegungsprozesse

Produktionslogistik

Gesamtheit der logistischen Aufgaben und Maßnahmen bei Vorbereitung und Durchführung des Warenflusses über alle Stufen der Produktion

Profilkontrolle

Bei automatischen Lagersystemen erforderliche Sicherheitsmassnahme, um festzustellen, ob Zugangslagereinheiten festgelegte Abmessungen überschreiten, die zu Störungen im Ablauf führen können

PSA

Siehe Personenschutzanlage

Pufferlager

Lager mit der Zielsetzung kurzer Verteildauer der Lagereinheiten


Q

Quant

Bestand eines Artikels auf einem Lagerplatz
(z. B.: Schachteln mit roten Bleistiften und blauen Kugelschreibern, die zwei verschiedene Materialnummern aufweisen, werden auf demselben Lagerplatz gelagert. In diesem Fall kommen auf dem Lagerplatz zwei Quants vor.)

QR

Quick Response, Bestellsysteme mit hoher Reaktionsfähigkeit durch artikelgenaue Strichcodeauszeichnung

QTW

Quertransportwagen

Quereinlagerung

Stellrichtung der Paletten im Regal: Längsseite zum Gang

Quick Response

Quick Response, Bestellsysteme mit hoher Reaktionsfähigkeit durch artikelgenaue Strichcodeauszeichnung


R

RBG

Regalbediengerät

Reach-Stacker

Stapler mit veränderlicher Reichweite

Reachstacker

Stapler mit veränderlicher Reichweite

Regalbediengerät

meist schienengeführte Fahrzeuge zur Ein- und Auslagerung aus Regallagern.

Regallager

Ausstattung eines Lagerbereiches um Güter platzsparend im Einzelzugriff lagern zu können

Regionallager

Das Regionallager ist Bestandteil eines Netzwerkes zur Versorgung der Kunden.

Reverse Logistics

Rückführung und Wiederverwendung bzw. -verwertung von Produkten und Materialien in Kreislaufwirtschaftsprozessen

RFZ

Regalförderzeug

RID

Abkürzung für Reglement concernant le transport international ferroviaire de marchandises dangereuses, Regelung über die internationale Beförderung gefährlicher Güter mit der Eisenbahn

Rohrleitungsverkehr

Transportsystem für flüssige und gasförmige Güter durch Rohrleitungen

Roll-on/Roll-off-Verfahren

Verfahren, bei dem Straßen- oder Schienenfahrzeuge, mit oder ohne Ladung ohne Einsatz von z. B. Kränen auf ein Transportgefährt fahren und aus eigener Kraft nach dem Transport wieder verlassen können.

Rollende Landstraße (RoLa)

Beförderung von Kraftfahrzeugen auf Zügen unter Verwendung von Niederflurwagen mit durchgehender Ladefläche, wobei der Fahrer in speziellen Begleitwaggons mitfährt.

Rollkarte

Eine Rollkarte ist eine Liste über die im Nachlauftransport vom Lkw-Fahrer anzufahrenden Entladestellen/Empfänger

Rollpalette

Palette, die mit Rädern oder Rollen ausgestattet ist

RoRo

Roll-on/Roll-off, Transport von Fahrzeugen auf Schiffen

Runge

Sonderbehälter mit Aufsteckbügel.

RVS

Rollfuhrversicherungs-Schein


S

Sammelgutverkehr

Ist das Sammeln von Einzelsendungen (Stückgütern), das Zusammenfassen zu einer Sammelladung sowie die Verteilung der Einzelsendungen an die Empfänger.

Sammelladung

Zusammenfassung von mehreren Ladeeinheiten zu einem Sammeltransport

Sammeltransport

Die Waren werden von in einer Sammelfahrt von mehreren Lieferstellen abgeholt und zu einer Empfangsstelle gebracht.

Satellitenlager

Die Ladeeinheiten werden in Kanälen auf Schienen gelagert und mittels einer speziellen Fördertechnik, dem Satellitenfahrzeug eines Regalbediengerätes, ein- und ausgelagert.

Sattelanhänger

(Auch Trailer oder Semi-Trailer)

Ein motorloses Fahrzeug (Anhänger) für den Gütertransport, das an ein Sattelzugfahrzeug angekoppelt werden kann. Eine Adaptierung der Sattelanhänger für die Verwendung im Intermodalen Verkehr kann erforderlich sein.

SCEM

Supply Chain Event Management - Einbeziehung aktueller Ereignisse, die Einfluss auf die Lieferkette haben, in die Planung und Steuerung

Scherenhubtisch

Plattform zum neigungsfreien Ausgleich von Niveauunterschieden zwischen Fahrzeug und Rampe, zwischen Fahrzeug und Boden und zwischen Rampe und Boden

Schleppkreisförderer

Stetigförderer zur manuellen oder vollautomatischen Förderung von Trolleys

Schmalganglager

Das Schmalganglager ist ein Regallager mit schmalen Gassen zwischen den Zeilen, um eine kompakte Bauweise des Lagers zu erreichen.

Schnelldreher

Gibt an, wie sich ein bestimmter Artikel oder eine bestimmte Artikelgruppe in Bezug auf den Lagerumschlag (Verhältnis von Lagerdurchsatz zu Lagerstand) verhält (stark branchen- und saisonabhängig).

Schutzzoll

Gebühr, welche zum Schutz der inländischen Produkte auf die Einfuhr ausländischer Produkte erhoben wird

SCM

Abkürzung für Supply Chain Management

SCOR

Supply Chain Operations Reference Model - Referenzprozesse für Lieferketten

Second Tier Supplier

Der Second Tier Supplier beliefert den First Tier Supplier oder aber einen anderen Direktlieferanten mit zumeist logistisch weniger kritischen Komponenten innerhalb einer Wertschöpfungskette.

Seefracht

Stückgut oder Schüttgut auf Seeschiffen

Semi-Trailer

Siehe Sattelanhänger

Sendung

Eine Sendung ist die an einem Zeitpunkt von einem Verlader an einen Empfänger aufgegebene Gütermenge.

Set-Funktion

Automatisierte gemeinsame Auslieferung mehrerer Artikelkomponenten, bei Abruf des Stammartikels werden automatisch die zusätzlichen Komponenten abgerufen, kommissioniert und geliefert

Ship to stock

Lieferung ohne Eingangskontrolle an Lager

Short Sea Shipping

Warentransport innerhalb Europas auf dem Seewege mit Containerschiffen

Shrinken

(Ein-)Schrumpfen

Shuttle

Englisch: hin- und herbewegen, In der Logistik versteht man darunter ein Transportmittel das in festen Abständen Güter zwischen zwei Standorten transportiert

Sicherheitsbestand

Warenbestand, unter welchen der Lagerbestand planerisch nie fallen sollte

Signieren

Hinweise für Art des Transports, des Umschlags und des Lagerns

Slot

Ursprünglich: Ein Zeitfenster für den Start- und Landebetrieb an Flughäfen, In der Logistik: Ein Zeitfenster für das entladen eines LKW im Wareneingang

Slow Mover

Langsamdreher

SLS

Staplerleitsystem

Spediteur

Kaufmann, der gewerbsmäßig die Besorgung von Gütertransporten durch Frachtführer oder durch Verfrachter von Seeschiffen für Rechnung eines anderen in eigenem Namen übernimmt.

Spedition

Unternehmen, dass gewerbsmäßig die Besorgung von Gütertransporten durch Frachtführer oder durch Verfrachter von Seeschiffen für Rechnung eines anderen in eigenem Namen übernimmt.

Speditionsabwicklung

Auftragsabwicklung für Speditionsaufträge

Sperrgut

Großvolumige oder -dimensionierte Warensendungen die nicht stapelbar sind

Sperrpapier

Der Frachtbrief dient als Sperrpapier, wenn nachträgliche Weisungen eingefügt werden sollen.

Stahlcoils

Spezialausdruck für die Form bzw. Einheit, in der Stahl transportiert wird

Stahlpalette

Palette aus Stahl werden wegen ihrer höherer Stabilität und Formtreue bei automatischen Palettenlagern eingesetzt.

Stapelfaktor

Gibt an, wie oft sich ein bestimmtes Lagergut (ohne Verwendung von Regalen) in einem Blocklager stapeln lässt, ohne Schaden zu erleiden. stark abhängig von der Beschaffenheit und Verpackung des Gutes.

Stapler

Allgemeiner Begriff für Hilfsmittel zum Transportieren und Aufstapeln von Waren zwischen Lager- und Produktionsbereiche.

Stellfläche

Platz für Warenlagerung

Stetigförderer

Alle Transportmittel, mit denen Güter auf einem festgelegten und in der Regel gleich bleibenden Weg stetig in horizontaler, vertikaler oder geneigter Richtung bewegt werden. Vorteile: geringer Energiebedarf, geringer Bedienungsaufwand, hohe Sicherheit. (Bsp.: Forderbänder, Mitnehmerketten, Rollenbahnen, Schaukelförderer.)
Gegenteil: Unstetigförderer: arbeiten im sog. "Aussetzbetrieb", vertikal: Hubförderer; horizontal: Flurförderer.

Streckengeschäft

Handel mit Ware, die das Lager nicht berühren, sondern unmittelbar vom Lieferanten an den Kunden geliefert werden.

Stückgut

Als Stückgut bezeichnet man Güter, die nach Menge, Rauminhalt und Gewicht von kleinerem Umfang sind, stückweise befördert werden und mit den üblichen Fördermitteln bewegt werden können.

Ständerregal

Frei stehendes Regal ohne zusätzliche Fixierungen am Boden oder an der Wand

Supply Chain

Wertschöpfungskette, Die Supply Chain eines Produkts umfasst alle wertgenerierenden Aktivitäten sämtlicher Fertigungs- und Absatzstufen angefangen bei den Rohmaterialien bis hin zu den fertigen Produkten.

Supply Chain Council

Der Supply Chain Council (SCC) wurde 1996 von Pittiglio Rabin Todd & McGrath (PRTM) und AMR Research gegründet.

Supply Chain Event Management

siehe SCEM

Supply Chain Management

Prozessorientierte Steuerung aller Aktivitäten von der Beschaffung der Rohstoffe über die Entwicklung, Produktion, Montage bis hin zum Verkauf an den Kunden.

Systemlieferant

Übernimmt für Hersteller logistische Kosten-, Qualitäts- und Terminverantwortung innerhalb der Lieferantenpyramide


T

Tara

Bezeichnung für das Gewicht der Verpackung einer Ware

Taschenwagen

Eisenbahnwaggon mit tief liegender Tasche zur Aufnahme der Achsaggregate von Sattelanhängern

Teilelieferant

Zulieferer von Stückgutmaterial

Teilladung

Besteht aus Einzelsendungen

Teleskop Container-Stapler

Arbeitsfahrzeug mit hydraulisch betätigten Hub- und Schwenkeinrichtungen für Container

Temperaturgeführte Logistik

Temperaturgeführte Lager-Logistik: Lagerung in klimatisierten Lagerbereichen mit permanenter Temperaturüberwachung. Temperaturgeführte Transport-Logistik: Beförderung von Gütern in isolierten mit Kühlgeräten ausgestatteten Thermo-Güterwagen und LKWs.

Terminal

Ein für den Umschlag und die Lagerung von Behältnissen des Intermodalen Verkehrs ausgerüsteter Ort (Bahnhöfe, Häfen etc.)

TEU

Twenty Foot Equivalent Unit: Maßeinheit für die Container-Transportkapazität von Schiffen und Hafeneinrichtungen (1 TEU = 20 Fuß Containereinheit)

Third Party Logistics

auch 3PL: Vergabe von Logistikleistungen an einen Logistikdienstleister, der die "dritte Partei" in dem Handelsgeflecht zwischen Hersteller und dem Handel bzw. Konsumenten darstellt.

THM

Transporthilfsmittel

TIR

transport international de merchandises par la route bzw. transport international routier

TKM

Tonnenkilometer, Berechnungseinheit, Produkt aus der tatsächlich beförderten Transportmenge und der Entfernung

Tonnage

Beförderte Menge auf der Schiene

Tour

Einzelstrecke zur Auslieferung von Waren

Tourenplanung

Festlegung der Anfahrtsreihenfolge der Abladestellen

Tracking & Tracing

durchgängig funktionierendes Verfolgen und Steuern der Waren, Ladeeinheiten und Ladungen von der Herstellung bis zum Verkaufspunkt; Tracking: jederzeitige Standortbestimmung im Lager und über die gesamte Transportkette Tracing: Verlauf einer Sendung im nachhinein rückverfolgbar wesentlicher Vorteil, wenn Recall- Aktionen notwendig werden.

Trailer

Siehe Sattelanhänger

Transit-Handling

Die Ware wird direkt vom Wareneingang in eine Transitzone gebracht und zur Feinverteilung gerüstet.

Transitterminal

Das Transitterminal ist ein Warenverteilzentrum, das im wesentlichen die Kommissionierung und Verteilung der kommissionierten Ware zur Aufgabe hat, ohne dass dort Bestände geführt werden.

Transport

Beförderung von Gütern, Überbegriff für z.B. Direkt-, Vorlauf-, Hauptlauf-, Nachlauftransport

Transport-Dispo

Einsatzplanung für Personal und Fahrzeuge

Transport-Logistik

Logistik-Dienstleistungen im Bereich des Transports, wie Konventioneller Ladungsverkehr, Kombinierter Ladungsverkehr, Stückgutverkehr

Transportart

Beschreibt die Art und Weise, wie ein Transport von einer oder mehreren Lieferstelle(n) zu einer oder mehreren Empfangsstelle(n) durchgeführt wird

Transporteinheit

Bildung einer Handhabungseinheit mit Hilfe eines Ladehilfsmittels

Transporthilfsmittel


Ladehilfsmittel

Transportkapazität

Verfügbare Fahrzeuge, Nutzlasttonnen, Volumen und Fahrkilometer

Transportketten

Hintereinander gestaffelte Transporte

Transportkosten

Direkte und indirekte Kosten, die durch die Beförderung von Gütern entstehen

Transportlogistik

Die Transportlogistik befasst sich mit reinen Verkehrs- und Transportsystemen zur Beförderung von Waren.

Transportmittel

Geräte zum Zwecke der Beförderung von Transportgut

Transportnetz

Logistisches Modell, welches durch Graphen abgebildet wird und zur Lösung einer Reihe von Optimierungsaufgaben dient

Transportschaden

Während des Transports entstandener Schaden am Transportgut

Transshipment

Umladen

Transshipmentpoint-Funktion

Entsprechend Turbo-Umschlag im Filialeinzelhandel

TUL-Prozesse

Transport-, Umschlag- und Lager-Prozesse

Turboumschlag

Direktumschlag standardisierter manipulierbarer Güter von Komplettladungen (Schiene - Straße bzw. vice versa). Stellt im Wesentlichen eine neue Logistik-Dienstleistung der ÖBB dar, welche die Marktlücke zwischen dem Haus-Haus-Verkehr des BEX-Systems und der Abwicklung von Komplettladungen schließen soll.

Turn Rate

Umschlagshäufigkeit


U

Überbetriebliche Logistik

Umfasst sämtliche Logistik-Tätigkeiten zwischen zwei und mehreren Unternehmen

Überladebrücke

Verbindungselement zwischen festem Teil der Rampe und Transportfahrzeugen

UIC

Vereinigung europäischer Eisenbahngesellschaften

ULD

Unit-Load-Device

Umlagerungen

Veränderung des Stellplatzes einer Lagereinheit im Lager oder Wechsel von einem Lager zum anderen

Umlaufkommissionierung

Die zu kommissionierende Ware wird auf horizontal oder vertikal umlaufenden Gestellen zum Rüster gebracht.

Umlaufregal

Regal, in dem das Lagergut zusammen mit dem Lagergestell entweder horizontal oder vertikal bewegt wird.

Umlaufregallager

Spezielle Lagerart mit Lagergestellen, in dem das Lagergut zusammen mit dem Lagergestell entweder horizontal oder vertikal bewegt wird.

Umreifen

Sicherung einer Palettenladung per Kunststoff- oder Metallbänder

Umschlag

Wechsel von Intermodalen Transporteinheiten zwischen zwei Verkehrsträgern

Umschlaganlage

Spezielle Anlage für die Verladung von einem Verkehrsträger auf einen anderen Verkehrsträger

Umschlaghäufigkeit

Quotient aus Verkaufsmenge und mittlerer Bestandsmenge (siehe Lagerumschlag)

Umschlagslager

Kurzfristige Aufnahme von Gütern zwischen Umschlag von einem Transportmittel auf ein anderes, Transportorientierte Bewegungsprozesse dominieren über Lagerprozesse, Ziel: hohe Umschlaggeschwindigkeit

Umschlagleistung

Zahl von Behältern oder Gewichtseinheiten, welche in einem bestimmten Zeitraum über einen Förderer, durch ein Lager oder einen anderen Umschlagplatz laufen.

Umverpackung

Eine zusätzliche Verpackung zur bereits angewendeten Verpackung

Unbegleiteter (kombinierter) Verkehr

Beförderung eines von seinem Fahrer NICHT begleiteten Kraftfahrzeuges oder einer Intermodalen Transporteinheit mit zwei oder mehreren Verkehrsträgern

Un-Edi/Edifact

standardisierte Form des Datenaustausches nach den Normen der UNO (siehe Edifact)

Unterflug-Schleppkreisförderer

Bodenförderer mit versenkter Zugkette, in welche die Transportwagen eingehakt werden

UR

Umschlagrate

Ursprungszeugnis

Verschiedene Drittländer verlangen bei der Wareneinfuhr den Nachweis über den Ursprung der Ware durch ein Ursprungszeugnis.


V

VE

Verkaufseinheit, Verpackungseinheit

Vendor Managed Inventory (VMI)

Hersteller wird laufend über seine Artikelbestandsdaten im Handelszentrallager informiert und übernimmt dementsprechend selbst die Nachdisposition (optimale Losgrößen für Warenzustellung).

Verfrachter

Siehe Frachtführer

Verfügbarer Bestand

Der im Lager befindliche Bestand sowie bereits ausgeführte Abrufe/Bestellungen bei den der Lieferzeitpunkt definiert ist

verfügte Lagerung

Von einem Auftraggeber bestimmte Lagerung von Waren durch einen Dritten

Verfügter Bestand

Bestand am Lager, über den nach Berücksichtigung von Reservierungen, Sperrungen etc. noch verfügt werden kann

Verkaufseinheit (VKE)

Verkaufseinheit ist die Zusammenfassung von Artikeleinheiten zu einer verkaufsfähigen Einheit.

Verkaufsverpackung

Verbraucherverpackung, deren Gestaltung u. a. von Marketinganforderungen bestimmt ist.

Verkehrslogistik

Siehe Transportlogistik

Verkehrsträger

Institution, die den externen Güterverkehr bewerkstelligt.

Verladetechnik

Art und Weise wie man Transportmittel be- und entlädt

Verlorene Palette

Palette, die nur für einen Transportweg eingesetzt werden soll und daher mit möglichst geringem und geringwertigem Materialeinsatz gefertigt ist.

Verpackungseinheit

Gütermenge, die durch die gewählte Verpackung zu einer Einheit zusammengefasst wird.

Verpackungssystem

Technische Gerätschaft dass das Verpacken von Waren durchführt.

Versandauftrag

Zusammenfassung der Produkteinheiten zu einer Transporteinheit

Versandeinheit

Diejenige Einheit, die als Handhabungseinheit an den Kunden geht

Versandlager

Sammelstelle und Zusammenstellungsort von Versandaufträgen

Versandtermin

Termin, zu welchem eine bestellte Lieferung das Werk oder Logistikzentrum verlassen muss

Verschieberegal

(Doppel-)Regal auf schienengebundenen Verfahrwagen, um Bediengänge öffnen und schließen zu können

Verteil- und Sammeltransport

Die Waren werden von einem Umschlagpunkt abgeholt. Auf einer Verteil- und Sammelfahrt werden diese zu den Empfangsstellen gebracht und auf derselben Rundfahrt werden Waren von Lieferstellen abgeholt, um diese zum Ausgangsort zu transportieren.

Verteilharfe

Sortierung von kodierten Sammelbehältern nach Kunden oder Zielorten

Verteiltransport

Die Waren werden von einem Verteilumschlagpunkt abgeholt und in einer Verteilfahrt zu mehreren Empfangsstelle gebracht.

Verteilungslager

Verteilungslager ändern die Zusammensetzung des Güterflusses. Lager- und Bewegungsprozesse gleichbedeutend.

Verzichtskunde

Der Kunde des Spediteurs verzichtet auf den Versicherungsschutz des Gutes während des Transportes.

VF

Vertikalförderer

Virtuelles Lager

Ein Kommissionierlager ist z.B. nicht auf die Gesamtzahl eines Sortiments ausgelegt, sondern nur auf eine Teilmenge. Je nach Bedarf muss ein Artikelwechsel vorgenommen werden.

Vorlauf

Zulauf zum Versandbahnhof des Schienentransportes per LKW samt Umschlag vom LKW auf den Waggon oder auch per Schiene aus dem europäischem Ausland.

VW

Verteilwagen, Verschiebewagen

VZ

Verteilzentrum, Versorgungszentrum


W

WA

Warenausgang

WAB

Wechselaufbauten

Wabenlager

Langgutlager mit Tiefeneinlagerung der Langgut-Kassetten

Wabenregal

Regal des Wabenlagers insbesondere für die Aufnahme von Langgut geeignet

Walking-Floor

Fördermechanismus, durch längsverschiebbare Platten, die lückenlos ineinander greifen, wird das Gut befördert

Warehousing

Überbegriff über folgende logistische Tätigkeiten: Bestellmanagement, Wareneingang, Bestandsmanagement, Kommissionierung, Warenausgang und Retourenmanagement

Warenausgang

Warenbewegung, mit der eine Materialentnahme oder -ausgabe, ein Materialverbrauch oder ein Warenversand an einen Kunden gebucht wird. Ein Warenausgang führt zu einer Minderung des Lagerbestandes. Warenabgabe an Empfänger (Bewegungsprozess).

Wareneingang

Warenbewegung mit welcher der Erhalt von Waren von einem externen Lieferanten oder aus der Produktion gebucht wird. Der Wareneingang führt zu einer Erhöhung des Lagerbestandes. Teiltätigkeiten: Abladen, Identifizieren, Kontrolle, Bewegungsprozess: möglichst kurze Aufenthalte

Warenumschlag

Be- und Entlad von Transportmitteln, Ein- und Auslagerung

Warenverteilzentrum

Hier wird die von der Industrie angelieferte Ware in Einzelkommissionen aufgelöst und abnehmerspezifisch verteilt

Warenwirtschaftssystem

EDV-gestütztes Verfahren zur Erfassung von Warenbewegungsdaten.

WE

Wareneingang

Wechselaufbau (WAB)

(auch Wechselbehälter oder Wechselbrücke)

Ein für den Gütertransport bestimmter Behälter, optimiert auf die Abmessungen von Straßenfahrzeugen, mit Greifkanten für den Umschlag (in der Regel zwischen Straße und Schiene).

Ursprünglich konnten solche Behälter nicht gestapelt oder an Eckbeschlägen gekrant werden. Mittlerweile sind jedoch viele Wechselaufbauten stapelbar und auch mit Eckbeschlägen für den Umschlag ausgerüstet. Sie unterscheiden sich von Containern in erster Linie dadurch, dass sie im Hinblick auf die Abmessungen von Straßenfahrzeugen optimiert wurden. Einige dieser Behälter sind mit ausklappbaren Stützfüßen ausgestattet, die verwendet werden, wenn der Behälter nicht auf dem Fahrzeug steht.

Wechselbehälter

Wechselaufbau (WAB)

Wechselbrücke

Wechselbrücken sind auswechselbare Behälter, genormt, abstellbar, auf- und absetzbar ohne weitere ortsfeste technische Hilfsmittel.

Werkverkehr

Verkehr zwischen unternehmenseigenen Betriebsstätten

Wickeln

Ladungssicherung mittels Wickelfolie

WMS

Abkürzung für Warehouse Management System, Deutsch: Lagerverwaltungssystem

WVZ

Warenverteilzentrum


Z

Z-Förderer

Vertikalförderer für stetigen Materialfluss

Zeilenlager

Die Lagereinheiten werden in Zeilen auf dem Lagerboden angeordnet um leichten Zugriff zu ermöglichen.

Zentrallager

Verteillager

Zolllager

Lagerung von unverzollten Waren unter amtlichem Zollverschluss

Zulieferungslager

Zollgutumwandlung

Freigabe des aus dem Ausland eingeführten Gutes zur Weiterverwendung im Inland

Zugriff

Vorgang der Entnahme des Kommissionierers aus dem Artikel-Bereitstellungsplatz

Zugriffsgrad

Mittlere Zahl von Umlagerungen, um an die gewünschte Lagereinheit zu kommen

Zulieferer

Ein Unternehmen, das nach vereinbarten Standards anliefert

Zulieferungslager

Konzentrationspunkte für unterschiedliche Lieferanten (beschaffungsorientiert)

Zustelltransport

Die Waren einer Lieferstelle werden abgeholt und in einer Zustellfahrt zu einer Empfangsstelle gebracht.

Zweidimensionale Kommissionierung

Kommissionierung aus hohen Regalen per Hub-Kommissionierfahrzeug

Zweihandbedienung

Sicherheitseinrichtung bei mannbesetzten Regalbediengeräten, die eine Bewegung nur bei gleichzeitiger Betätigung zweier Schalter zulässt

Zwischenlager

Als Zwischenlager bezeichnet man in der Regel ein temporäres Lager zur zeitlichen Überbrückung von zwei aufeinander folgenden Prozessschritten.

Zähleinheit

Festgelegte Größe der Artikeleinheiten beim Kommissionieren